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Der Red Arrow ist eine der wenigen Sachen, die heute noch aus der Praxis heraus entstehen. Zwar haben auch die Königsteiner Pfadfinder knapp zehn Jahre gebraucht um auf eine Idee zu kommen, wie man die pfadfinderischen Werte und Techniken, wie sie sich der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell, gedacht hat, in die heutige Praxis umzusetzen. Doch dann entstand 1993 auf Anregung des damaligen Kuraten Bernd Becker und unter dem Vorbild einer ähnlichen Prüfung des Stammes Weilburg, das Konzept des Königsteiner Red Arrow, dem roten Pfeil. |
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Zu Anfang war jedoch nur eines klar, und zwar das diese Prüfung aus zwei Teilen bestehen würde, einem praktischen oder besser gesagt "läuferischem" und einem theoretischen Teil. Nach und nach ergab sich dann ein Konzept, das in seinen Grundzügen auch noch heute den roten Faden der ganzen Sache darstellt. Klar war: Der oder die Absolvent/in sollte Aufgaben während einer Wanderung Aufgaben aus den Bereichen regionale Kultur, Ökologie, Kirchliches und Soziales erfüllen und weitestgehend auf sich und seinen Partner gestellt sein. In der Theorie sollte ein Wissen über Knoten, Tierspuren, die Geschichte der Pfadfinderschaft sowie deren rudimentäre Techniken vorliegen. Mit diesem Wissen, einer menge Optimismus und guten Wünschen, machte sich im Herbst 1993 die erste Rovergruppe nach Weilburg auf, um von dort die ca. 60 Kilometer Fußweg während zwei Tagen nach Königstein in Zweiergruppen zurückzulegen. Und, siehe da, das Konzept ging auf, die Gruppe kehrte zwar mit Fußschmerzen aber auch mit vielen neuen Erkenntnissen zurück. Diese wurden sogleich in das Konzept mit eingebracht, so das man im Falle des Red Arrow mit Sicherheit von einem Kreislauf zu sprechen vermag. Das positive Echo aus der Rovergruppe veranlaßte weitere Gruppen dazu, sich dieser Prüfung zu Unterziehen, kennenzulernen was es mit dem klassischen Pfadfindertum zu tun hat, Dinge, wie zum Beispiel Kenntnisse der ersten Hilfe, die man sein ganzes Leben lang gebrauchen kann zu lernen. Letztes Jahr waren eine Jungpfadfinder und eine Pfadfindergruppe des Stammes Königstein unterwegs, um ihren Red Arrow zu "erlaufen" und anschließend ihr theoretisches Wissen über die Pfadfinderschaft darzulegen. Honoriert wurde dies mit dem Red Arrow Abzeichen (siehe Abb.), das alle, die erfolgreich daran teilnahmen, auf ihrem Halstuch tragen dürfen. Die Prüfung kann mit jeder Stufe und unterschiedlichen Kriterien neu abgelegt werden, sie ist jedoch immer freiwillig. Doch wer als Königsteiner Pfadfinder etwas auf sich hält, den braucht man auch gar nicht erst dazu animieren. So ist das Feedback auch meist positiv, und auch dieses Jahr wird wieder die ein oder andere Gruppe ihr Sonderabzeichen erlangen wollen. Die dabei zu erfüllenden Punkte können Altersgruppenspezifich aus dem Anforderungskatalog zum Red Arrow entnommen werden, bei Fragen oder Anregungen steht das Red Arrow Komitee gerne zur Verfügung. Dieses Komitee setzt sich aus mehreren Rovern zusammen, die für jede Gruppe eine komplette und individuelle Planung des zu bewältigenden Hikes, den damit verbundenen Aufgaben und der theoretischen Prüfung ausarbeitet.Sollte nun der Wunsch einer Gruppe bestehen, sich all diesem zu unterziehen, so genügt ein Anruf unter den nachfolgenden Telefonnummern.
Wir freuen uns über jede AnfrageBis dann und "Gut Pfad" Red Arrow Komitee |
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