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Am Gründonnerstag absolvierten die Wölflinge aus Schneidhain den praktischen Teil des Red Arrows. Die Wanderung führte sie von Schneidhain hinauf zum Romberg, dann weiter zum Naturfreundehaus und von hier nach einem selbst mitgebrachten Picknick über Ruppertshain zum Rettershof. Unterwegs hatten sie sich einer Aufgabe aus dem Bereich kirchlich regionaler Kultur und der Ökologie zu stellen. |
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Von ihm erfuhren die vollmotivierten Wölflinge, dass sie zuerst die Plätze am alten Friedhofskreuz und um die Kapelle in Ordnung bringen sollten. Klar, dass die pfiffigen Pfadfinder auf dem Friedhof fündig wurden und Gießkannen mit Wasser für die Pflanzen anschleppten. Weiter ging es an den vierzehn Kreuzwegstationen entlang hinauf zum Romberg. |
| Unterwegs wurde der Weg von herumliegenden Ästen und größeren Steinen befreit. Schließlich sollten bei der Kreuzwegprozession der Erwachsenen mit Pfarrer Olaf Lindenberg und dem Kinderkreuzweg mit Pastoralreferentin Andrea Bargon am Karfreitag gerade die älteren Menschen möglichst sturzfrei ihr Ziel am alten Steinkreuz von 1776 erreichen. Wichtig war es natürlich, die Bildstöcke von den Spuren des Winters zu befreien. Hier erfuhren die etwa neunjährigen der ökumenisch zusammengesetzten Gruppe von Manfred Colloseus fast wie nebenbei etwas über die Leidensgeschichte von Jesus Christus und über die Geschichte und Tradition des Königsteiner Kreuzwegs. Erfreulich, dass die Kinder die Passionsgeschichte für ihr Alter ganz gut kennen. So mancher Erwachsene hätte über ihre Fragen und Ideen gestaunt.
Über Ruppertshain fanden die Wölis ihren Weg zurück nach Schneidhain. Die theoretische Prüfung ist somit geschafft. Vor dem großen Stammeslager werden die Kinder noch die praktische Prüfung ablegen um dann den ersehnten Aufnäher auf dem Halstuch zu bekommen.
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